Smaragd

Wesenskern:

Grüne Varietät der Beryll-Familie
Härte 8 Mohs
In Investmentqualität selten
Typische Einschlüsse „Jardin“

Qualitätskriterien: Entscheidend ist ein homogener, satter Grünton ohne Braun- oder Gelbstich. Hohe Transparenz ist wünschenswert, wobei natürliche Einschlüsse toleriert werden, sofern die Farbwirkung dominiert. Mit zunehmendem Karatgewicht steigen die Seltenheitsprämien deutlich, insbesondere bei hoher Reinheit und ausgewogener Schliffproportion.

Marktstellung: Traditionelle Lagerstätten – insbesondere in Kolumbien, Sambia, Brasilien und Äthiopien – zeigen rückläufige Fördermengen hochwertiger Qualitäten. Neue Funde, unter anderem in Pakistan und Afghanistan, können die Nachfrage im Spitzensegment bislang nicht vollständig decken.

Geologische Charakteristik: Smaragde gehören zur Beryll-Familie und erhalten ihr charakteristisches Grün durch Chrom, teilweise zusätzlich durch Vanadium. Ihre Bildung erfordert eine seltene geochemische Konstellation: Chrom- oder Vanadiumquellen müssen auf berylliumhaltiges Gestein in siliziumreicher, aluminiumreduzierter Umgebung treffen.

Typisch sind natürliche Wachstumsstrukturen und Einschlüsse, das sogenannte „Jardin“. Diese gelten nicht als Mangel, sondern als mineralogischer Herkunftsnachweis, sofern Farbintensität und Transparenz überzeugen.

Die Kombination aus geologischer Seltenheit, historischer Nachfrage und begrenztem Spitzenangebot positioniert hochwertige Smaragde langfristig im oberen Segment farbiger Sachwerte.

Chrom verleiht dem Smaragd sein charakteristisches Grün

Investitionsqualität:
sehr hoch in Bezug auf Grün und Transparenz

Marktposition:
Langfristig stabile Nachfrage

Wertentwicklung

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